Alles über eBikes

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Wie lautet das Zauberwort für lange Fahrradtouren? eBikes.

Bereits in Ausgabe I des magazinhoch3 haben wir uns dem Thema e-Mobility gewidmet. Seitdem hat sich einiges getan, gerade auf dem Markt für eBikes oder LEV (Light Electric Vehicles) gibt es Entwicklungen, die wir Dir nicht vorenthalten wollen. Allerdings möchten wir Dich hier nicht großflächig mit technischen Details versorgen, sondern vielmehr ein Gefühl für eine neue Art der Fortbewegung vermitteln.

Vorweg aber erst mal ein paar technische Grundlagen:

Ein eBike unterscheidet sich grundsätzlich von einem ‚Äûnormalen‚Äú Fahrrad durch einige zusätzliche Komponenten. Neben der üblichen Ausstattung findest Du bei einem eBike üblicherweise einen Elektromotor, einen Akku, Sensoren an der Kurbel oder im Tretlager und entsprechende Steuerungselektronik. Sieht auf den ersten Blick gar nicht mal viel aus, kann aber eine ganze Menge bewirken. Das Zusammenspiel der genannten Komponenten bewirkt eine individuelle Ausrichtung des Rades auf seinen Fahrer und bietet somit optimale Unterstützung bei der langen Berg-Radtour, dem Sonntagsausflug mit der Familie oder auf dem Weg zur Arbeit.

Man unterscheidet grundsätzlich drei Arten von eBikes:

– eBikes mit limitierter Tretunterstützung (also mit eingebauter Geschwindigkeitsbegrenzung bis ca. 25 km/h)

– eBikes mit unlimitierter Tretunterstützung (mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 45 km/h)

– eBikes mit tretunabhängigem Zusatzantrieb (hier wird die Leistung nicht beim Treten hinzugegeben, sondern in den meisten Fällen durch Betätigung eines Handgriffs)

Die aber sicherlich wegweisendste Entwicklung ist, dass die eBikes von heute auch unter Design-Aspekten nichts mehr mit Ihren Vorgängern aus den 90er Jahren zu tun haben. Mittlerweile führen nahezu alle namenhaften Hersteller entsprechende eBike Linien.

Vom klassischen Damen- oder Herrenrad über Trekking- oder Cityräder bis hin zu¬† High-Tech MTBs oder eTrikes sind dem Anspruch des Bikers kaum noch Grenzen gesetzt. Reichweiten von über 50 km (abhängig vom Grad der Tretunterstützung) und Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 45 km/h runden das Angebot ab. Und nicht zuletzt sind eBikes auch preislich im attraktiven Segment angelangt. Durchschnittspreise von 1.500 – 2000 ‚Ǩ dürften den einen oder anderen nun spätestens überzeugen.

Aber was bringt Dir das hochwertigste, schnellste oder neuartigste eBike, wenn Du keine tolle Strecke hast, auf der es sich zu fahren lohnt. Aus diesem Grund haben wir uns mal für Dich durchs Netz geklickt und einige tolle Tipps zusammengestellt. Selbstverständlich können diese Vorschläge keinen vollständigen Überblick geben, liefern jedoch die eine oder andere Anregung für die ersten Frühjahrstouren.

Wie möchte ich mein eBike künftig nutzen?
Wie schwer und wie groß ist das Ladegerät?
Worauf muss ich beim Kauf eines eBike achten?
Wie ist die Beschaffenheit der Bedienelemente und sind diese leicht verständlich vom ungeschulten Fahrer bedienbar?
Wie sind die Komponenten gegen Diebstahl geschützt?
Fahre ich eher in flacher Landschaft und kürzere Touren oder bewege ich mich eher im bergigen Umfeld und plane lange Trekking-Touren?
Wie schwer ist das gesamte Rad?
Wie lange ist die Garantie auf das Rad bzw. auf die einzelnen Komponenten?
Wo ist der Akku untergebracht und lässt er sich leicht demontieren?

Das sind nur ein paar Fragen, die Du bei der Anschaffung eines eBike beachten solltest. Am besten befragst Du den Fachhändler Deines Vertrauens und beachtest, dass je nach Tourenplanung oder auch Aufbewahrungsort das Gewicht eine durchaus entscheidende Rolle spielen kann. Außerdem sollte die Garantie für den Akku nicht unter 2 Jahren betragen. Aber egal, für welches Modell Du Dich entscheidest: Viel Spaß beim Fahren!

 

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