BDI-Studie irrt: 40-Prozent-Ziel zu geringeren Kosten erreichbar

 In Energiemarkt-Nachrichten

Studie rechnet mit falschem Ölpreis

Berlin, 25.09.2007. Die deutschen Klimaschutzziele können zu
deutlich geringeren Kosten erreicht werden, als vom BDI behauptet. Mit
einem höheren Anteil Erneuerbarer Energien können die CO2-Emissionen
bis 2020 sogar um 40 Prozent gesenkt werden, ohne dass die Kosten
jemals die vom BDI genannte Höhe erreichen. Hauptursache für die
fehlerhafte Berechnung des BDI sind ein falsch angenommener Ölpreis und
die Vernachlässigung Erneuerbarer Energien bei den
CO2-Minderungspotenzialen. So lässt die Studie zum Beispiel den
gesamten Bereich der Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien außen
vor. „Der BDI bleibt leider weit hinter seinem Anspruch zurück, die
notwendigen Klimaschutzmaßnahmen mit einem Preisschild zu versehen“, so
Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare
Energie (BEE).

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