BEE gegen Zertifikatehandel für Erneuerbare Energien

 In Energiemarkt-Nachrichten

Geplante EU-Regelung öffnet Ökostromschwindel Tür und Tor

Berlin, 07.01.2008. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)
kritisiert die vermeintlichen Ökostromangebote einiger deutscher
Energieversorger. Grundlage für den Schwindel sei der Handel mit
sogenannten Ökostromzertifikaten, die nach dem Willen der EU-Kommission
jetzt auch europaweit eingeführt werden sollen. BEE-Präsident Johannes
Lackmann: "Hier werden Stromkunden hinters Licht geführt. Längst nicht
überall wo Ökostrom drauf steht, ist Ökostrom drin." Die Kunden fordert
Lackmann auf, nur mit Anbietern Verträge zu schließen, die nachweisen
können, dass deren Einnahmen tatsächlich für den Bau neuer Wind-,
Wasser- oder Bioenergiekraftwerke eingesetzt werden. Dies sei
beispielsweise bei allen Unternehmen der Fall, die das von den
Umweltverbänden ausgestellte „GrünerStromLabel“ aufweisen.

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