BUND Aufruf: Die Industrie fair an den Kosten der Energiewende beteiligen

 In Energiemarkt-Nachrichten

Wirtschaftsminister und FDP-Chef Philipp Rösler macht dem Image seiner Partei, nur Klientelpolitik zu betreiben und die Umwelt nur allzubereit wirtschaftlichen Interessen zu opfern, seit seiner Amtszeit alle Ehre. So schlägt er unentwegt vor, die Energiewende zu bremsen, denn sie sei dafür verantwortlich, dass Strom in Deutschland balsd unbezahlbar teuer werden würde. Dabei ist er selbst einer der Preistreiber, denn ab dem nächsten Jahr müssen sich 2.000 Unternehmen gar nicht mehr an den Kosten der Energiewende beteiligen, was einer Steigerung um 170 Prozent entspricht. Die Industrie wird so um mehr als vier Milliarden Euro entlastet, die dementsprechend von den Verbrauchern bezahlt werden müssen. Allein durch diese Ausnahmen steigt die EEG-Umlage um mindestens einen Cent. darüber hinaus werden gleichzeitig Strompreis senkende Effekte der Erneuerbaren Energien von den Stromkonzernen nicht an den Endverbraucher weitergegeben.

Aufruf unterzeichnen! Kosten der Energiewende gerecht verteilen!

Der BUND e.V. krisisiert daher, dass die Bundesregierung mit ihren weit gefassten Ausnahmen für die Industrie selbst dafür sorgt, dass der Strompreis für die privaten haushalte sowie kleine und mittlere unternehmen steigt. Wenn Rösler nun die steigenden Preise als Vorwand benutzt, die Energiewende in Frage zu stellen, dann ist das unredlich und unseriös!

Umweltminister Peter Altmaier soll daher dazu aufgefordert werden, sich endlich klar gegen den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie durchzusetzen und die Energiewende zu verteidigen! Die vielen ungerechtfertigten Ausnahmen für die Industrie bei der EEG-Umlage, bei Netzentgelten oder der Stromsteuer müssen gestrichen werden!

Fordern Sie den Umweltminister über die Webseite des BUND e.V. auf, die Energiewende zu beschleunigen und die Kosten fair zu verteilen!

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