CHECK24.de verschärft Verbraucherschutz-Richtlinien für Energievergleiche

 In Energiemarkt-Nachrichten

Um eine noch höhere Verbraucherfreundlichkeit zu gewährleisten, verschärft das unabhängige Vergleichsportal CHECK24.de ab sofort die Richtlinien für Strom- und Gastarife, die im Vergleichsrechner angezeigt werden. Der zunehmende Wettbewerb auf dem Energiemarkt hat den Druck auf die Anbieter erhöht, mit immer niedrigeren Preisen zu werben. Dadurch sind einige verbraucherunfreundliche Angebote auf den Markt gekommen, vor denen CHECK24.de seine Kunden durch die neuen Richtlinien bestmöglich schützt. Strengere Richtlinien zu versprochenen Bonuszahlungen Tarife mit unverhältnismäßig hohem Bonusanteil (mehr als 25 Prozent des gesamten Jahresbeitrags bzw. drei Monatsabschläge) werden mit einem Warnhinweis versehen oder nicht mehr automatisch im Vergleichsrechner angezeigt. Diese Regelung betrifft nur Boni über 100 Euro. Als Neukundenbonus* wertet CHECK24.de nur Vergünstigungen, die dem Kunden spätestens nach zwölf Monaten Vertragslaufzeit ohne weitere Bedingungen zustehen – unabhängig davon, ob er fristgerecht zum Ablauf der zwölf Monate gekündigt hat oder im Folgejahr Kunde bleibt. Tarife mit Boni genügen nur dann den Richtlinien, wenn sie eine Preisgarantie** bis zur Fälligkeit des Bonus enthalten. Lockangebote, bei denen die Versorger ihre Preise schon frühzeitig erhöhen, sind dadurch nicht mehr möglich. Zusätzlich muss der Vertragsbeginn dem Lieferbeginn entsprechen. Da Boni in der Regel erst nach zwölf Monaten Belieferung ausgezahlt werden, verhindert die neue Richtlinie, dass Anbieter ihre Bonuszahlung versteckt an eine Vertragsverlängerung knüpfen. CHECK24.de stellt sicher, dass der Bonus auch bei abweichenden Verbräuchen ausgezahlt wird, da Boni in der Regel nicht komplett verfallen dürfen. Richtlinien zu Kautionshöhen, Pakettarifen und EEG-bedingten Preiserhöhungen Tarife, die eine Kaution beinhalten, gelten nur als richtlinienkonform, wenn die Kaution 200 Euro (brutto) nicht übersteigt. Pakettarife müssen eine Preisgarantie** über die Vertragslaufzeit enthalten, um den Ansprüchen an den Verbraucherschutz zu genügen. Darüber hinaus verpflichten sich die Versorger, die EEG-Umlage spätestens zum 19. November einzupreisen. Dadurch wird verhindert, dass die Versorger sie erst Ende Dezember in ihre Preise einrechnen, um dadurch in der wechselintensiven Zeit zum Jahreswechsel noch möglichst viele preissensible Kunden zu gewinnen. ‚ÄûNach intensiven Gesprächen mit Verbraucherverbänden und der Stiftung Warentest haben wir in unseren Vergleichsrechnern eine Struktur geschaffen, die optimalen Verbraucherschutz und Transparenz gewährleisten‚Äú, sagt Isabel Wendorff vom unabhängigen Vergleichsportal CHECK24.de.

Auf Wunsch können alle Tarife angezeigt werden mit der Auswahloption ‚Äûnur Tarife anzeigen, die den CHECK24-Richtlinien zum Verbraucherschutz entsprechen‚Äú entscheiden Verbraucher, ob sie alle oder nur die richtlinienkonformen Tarife angezeigt bekommen möchten. Diese Option kann im Vergleichsergebnis unter ‚Äûweitere Kriterien festlegen‚Äú abgewählt werden.

*Als Neukundenboni gelten alle einmaligen Bonusregelungen für Neukunden, d.h. Bonuszahlungen, Frei-kWh und Erstjahresrabatte
**Als Preisgarantie wird gewertet:
Preisgarantie: Garantie auf sämtliche Preisbestandteile des Tarifs inklusive der Mehrwertsteuer
Nettopreisgarantie: Garantie auf alle Preisbestandteile des Tarifs mit Ausnahme der Mehrwertsteuer
Preisfixierung: Garantie auf alle Preisbestandteile des Tarifs mit Ausnahme jeglicher Steuern und Abgaben (z.B. MwSt., Strom- oder Erdgassteuer, EEG)

Quelle: Check24.de

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