CO2 aus Schwarze Pumpe wird in Ketzin gespeichert

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Das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ speichert erstmals Kohlendioxid aus einem Kraftwerk unterirdisch. An seinem Pilotstandort zur wissenschaftlichen Untersuchung der geologischen Speicherung des Treibhausgases CO2 im brandenburgischen Ketzin werden versuchsweise über einen Zeitraum von etwa einem Monat 2.000 Tonnen industriell abgeschiedenes CO2 aus der Versuchsanlage Schwarze Pumpe der Vattenfall Europe AG injiziert. Bisher wurden in Ketzin seit Juni 2008 48.500 Tonnen CO2 mit einem Reinheitsgrad von mehr als 99,9 Prozent gespeichert, das für die Lebensmittelproduktion geeignet ist. ‚ÄûDas jetzt eingesetzte CO2 aus Schwarze Pumpe hat mit über 99,7 Prozent ebenfalls einen hohen Reinheitsgrad, enthält aber geringe Spuren der im Kraftwerksbetrieb anfallenden Beimengungen anderer Gase”, erläutert Michael Kühn, Leiter des Zentrums für CO2-Speicherung am GFZ in Potsdam. Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt bei der Untersuchung der Injektion und Speicherung von CO2 aus technischen Prozessen und der Umsetzung der gesamten CCS-Technologiekette (Carbon Capture and Storage) aus Abscheidung, Transport und Speicherung. ‚ÄûWir betreiben am Standort Ketzin Grundlagenforschung. Wir untersuchen, ob die geologische Speicherung des Treibhausgases eine Option für die Reduktion der CO2-Emissionen ist. Sicherheit für Mensch und Natur stehen dabei für uns an erster Stelle. Deshalb erforschen wir die Wechselwirkung zwischen Gestein, Gas und technisch bedingten Gasbeimengungen zunächst mit solch geringen Mengen.”

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