Erdölgewinnung immer klima- und umweltschädlicher / Nachhaltigkeitsstandards für fossile Kraftstoffe gefordert

 In Energiemarkt-Nachrichten

Berlin, 23.11.2009. Die Treibhausgasemissionen fossiler Kraftstoffe steigen in den
kommenden Jahren massiv an und gefährden so die Klimaschutzziele.
Wesentliche Ursache dafür ist, dass zunehmend unkonventionelle
Ölquellen wie Teersand oder Schwerstöl für die Kraftstoffproduktion
ausgebeutet werden, die bis zu zweieinhalb Mal so hohe CO2-Emissionen
aufweisen wie die herkömmliche Erdölproduktion. Doch auch deren
Emissionen steigen durch immer aufwendigere Förderungstechnologien um
bis zu 50 Prozent. Zudem verursacht die weltweite Ölgewinnung
gravierende Umweltzerstörungen und soziale Folgeschäden. Dies sind die
zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie über die Auswirkungen
fossiler Kraftstoffe, die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)
heute in Berlin vorgestellt hat. Als Konsequenz fordert der BEE in
Übereinstimmung mit dem WWF Deutschland verbindliche
Nachhaltigkeitsstandards für fossile Kraftstoffe.

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