Fraunhofer IWES-Studie belegt: Immer weniger Platz für Strom aus Großkraftwerken durch Ausbau der Erneuerbaren Energien

 In Energiemarkt-Nachrichten

Berlin, 15.09.2009. Der Bedarf an konventionellen Großkraftwerken, die im Dauerbetrieb
Strom produzieren, schrumpft im Jahr 2020 auf etwa die Hälfte. Während
heute 43,9 Gigawatt (GW) konventioneller Kraftwerksleistung mit mehr
als 8000 Stunden fast durchgehend im Jahr Strom produzieren können,
besteht 2020 nur noch eine dauerhafte Nachfrage nach 24,5 GW aus Kohle-
oder Kernkraftwerken. Der übrige Teil des dauerhaften Strombedarfs, der
so genannten Grundlast, wird dann durch Erneuerbare Energien und
Pumpspeicher gedeckt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer
Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) im Auftrag
des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Das Forschungsinstitut
hat anhand der realen Wetterdaten und der realen Stromverbrauchswerte
des Jahres 2007 für jede Stunde im Jahr 2020 die Stromnachfrage, die
Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien und den Bedarf an ergänzender
konventioneller Kraftwerksleistung simuliert. Dabei hat das IWES die
Ausbauprognose der Erneuerbare-Energien-Branche zugrunde gelegt.

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