VenSol baut in Zöschingen den größten Windpark Bayerns

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Das Team von VenSol, von links: Christian Böhm, Sebastian Ganser, Miriam Klement, Marion Warth, Jessika Schneider, Christian Göppel und Jürgen Ganz.Nahe der Grenze zum grün-rot regierten Baden-Württemberg entsteht aktuell Bayerns größter Windpark. Relisiert wird er von der VenSol Neue Energien GmbH aus Babenhausen, die bereits Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 120 Millionen Euro und einer installierten Leistung von mehr als 65 MW umgesetzt hat. In der Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau werden bis zum Jahresende 2012 acht Windkraftanlagen vom Typ Nordes N117/2400 aufgestellt, die dann im Betrieb eine Spitzenleistung von 19,2 MW erbringen werden. Die somit pro Jahr produzierten rund 40 Millionen kWh sauberer Windstrom decken den Bedarf von etwa 12.000 Haushalten ab. Dies entspricht in etwa einem Viertel des Landkreises.

Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt ca. 32 Millionen Euro und wurde u.a. über die Honold GmbH Windkraftanlagen aus Altusried als Generalunternehmer sowie über sechs Beteiligungsgesellschaften finanziert, über die auch knapp 700 private Anleger und Mittelständler am an dem Windstrom-Projekt beteiligt sind. Die zusätzliche Finanzierung des Fremdkapitals wurde ausschließlich über Raiffeisenbanken aus der Region durchgeführt, so dass beim Projekt eine besonders hohe regionale Wertschöpfung gegeben ist. “Am Beispiel Zöschingen zeigt sich wieder einmal, wie Kommunen ihrem Auftrag gerecht werden können, nachhaltig Ressourcen zu schonen und der Explosion der Energiepreise Einhalt zu gebieten. Wenn die richtigen Partner zusammenarbeiten, kann man vorausschauende Umwelt- und Energiepolitik auch in die Tat umsetzen”, freut sich Jürgen Ganz, Geschäftsführer der VenSol Neue Energien GmbH aus Babenhausen.

Bereits seit über zehn Jahren ist der Spezialist aus dem Allgäu erfolgreich in der Entwicklung von nachhaltigen Investmentlösungen im Wind- und Solarbereich tätig. “Die große Kunst ist es, die Interessen aller Beteiligten wie Kommunen, Investoren, Betreiber und natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger unter einen Hut zu bringen”, erklärt Ganz weiter, der dies bei einer ganzen Reihe an Projekten bereits unter Beweis gestellt hat.

“Viele Kommunen stecken in der Zwickmühle. Sie wissen, dass Sie energiepolitisch handeln müssen, aber meist scheuen Sie den Aufwand, den Großprojekte wie Wind- oder Solarparks mit sich bringen. Ohne professionellen Partner ist das auch nicht zu schaffen”, erklärt Christian Böhm, ebenfalls Geschäftsführer von VenSol. Wie bei vorangegangenen Projekten hatte es daher auch beim Windpark Zöschingen oberste Priorität, die Bürgerinnen und Bürger als Privatanleger zu beteiligen, Betreibergesellschaften zu gründen, die Finanzierung zu sichern und das Projekt rechtlich zu strukturieren. “Für alle Beteiligten muss eine Win-Win-Situation entstehen”, fasst Christian Böhm den hohen Anspruch in wenigen Worten zusammen.

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