Haushaltstechnologie

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home sweet home!

In der letzten Ausgabe unseres magazinhoch3 haben wir uns mit ökonomischer und energieeffizienter Gebäudevernetzung beschäftigt. Wir haben Dir gezeigt, wie intelligentes Wohnen in Zukunft aussehen kann. Heute wollen wir uns mal ein paar Beispiele für effiziente Haushaltstechnologie anschauen.

 

Mini-BHKWs

Mini- oder MikroBHKWs sind kleine, anschlussfertige Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Der Motor, der Generator und die Wärmetauscher sind in den meisten Fällen in einem Block montiert. Inklusive der erforderlichen Elektronik ist er meist nicht größer als eine Kühltruhe. Da diese Anlagen aber wärmegeführt sind, also nur dann Strom produzieren wenn Du Wärme benötigst, hängt¬† die wirtschaftliche Nutzung von einer gleichbleibenden Belastung ab. Einige Hersteller prüfen derzeit die Nutzung der Wärme zur Kälteerzeugung, um dadurch auch in den Sommermonaten einen gleichbleibenden Bedarf und somit auch für Dich eine wirtschaftliche Nutzung gewährleisten zu können.

 

Trockner

Etwa ein Zehntel unserer Stromkosten müssen wir inzwischen für die Nutzung von Waschmaschine und Trockner aufbringen. Dabei könnte es sehr viel weniger sein, denn moderne Geräte verbrauchen weitaus weniger als ihre 5 oder 10 Jahre älteren Kollegen. Die Wärmepumpentechnologie hat Kondenstrockner zu echten Energiesparern gemacht, deren Werte meist besser sind, als Klasse A vorgibt. Jedoch ist die Reparatur recht aufwendig und teuer. Ablufttrockner hingegen sind im Handling etwas umständlicher und pusten die warme Luft aus dem Trockner direkt und ungenutzt in die Umgebung. Unter Effizienzgesichtspunkten bedeutet das also maximal Klasse C.¬† Die Erdgasvarianten allerdings erreichen aufgrund des höheren Wirkungsgrades im Vergleich zu Strom meist jedoch ebenfalls das Niveau von modernen Elektrogeräten. Insofern lohnt sich die Überprüfung Deiner eigenen Ausstattung in jedem Fall.

 

Gasherd

Profiköche schwören schon lange auf Gasherde, aber auch in den privaten Haushalten finden sie immer mehr Einzug. Moderne Geräte sind absolut sicher und sehen dabei noch richtig gut aus. Sie lassen sich von einem auf den anderen Moment ohne lästiges Nachglühen regulieren und erlauben auch besondere Kochtechniken, wie Flambieren und Rösten über der offenen Flamme. Aber damit nicht genug. Wenn Du mit Gas kochst, sparst Du bis zu zwei Drittel Deiner Energiekosten. Das resultiert aus der direkten Brennwertnutzung des Energieträgers Gas. Wird das Erdgas ‚Äûnur‚Äú zur Stromerzeugung genutzt, liegt der Wirkungsgrad lediglich bei ca. 40 %. Im Übrigen brauchst Du bei der Umstellung auf einen Gasherd nicht zusätzlich Deine gesamte Küchenausstattung austauschen. Der Gasherd erhitzt auch alte und verzogene Pfannen und Töpfe gleichmäßig und ohne Effizienzverlust. Also, worauf wartest Du noch‚Ķ?

 

Kaffeemaschine mit Fingerprint

Einige Hersteller sind den Schritt in die Zukunft der Kaffeevollautomaten gegangen. Erste Modelle sind verfügbar, die den Kaffeewunsch vom Finger ablesen. Sie lassen sich auf die individuellen Vorlieben programmieren, die mit dem Fingerprint verbunden werden. Es gibt sogar Überlegungen, die Maschine mit der Dusche kommunizieren zu lassen, um die Zubereitung am Morgen rechtzeitig zu starten. Ob es sich hierbei allerdings um eine notwendige Innovation handelt, solltest Du selbst entscheiden‚ĶSpaß macht es garantiert!

 

 

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