Gasanbieter Vergleich – Die Stiftung Warentest gibt Tipps

Gasanbietervergleich Stiftung Warentest

Das Thema Gaspreise hat zuletzt öffentlich viel Aufmerksamkeit erhalten. Die Einkaufspreise für Erdgas sind stark gefallen, allerdings haben viele deutsche Gasversorger die günstigeren Preise nicht an ihre Kunden weitergegeben, sodass sich viele Verbraucher ungerecht behandelt fühlten und ihren Versorger wechseln wollten. Viele Unsicherheiten gibt es seitdem beim Thema Gasanbieter Vergleich. Die Stiftung Warentest hat daher einige Hinweise herausgegeben, die Verbrauchern bei der richtigen Versorgerwahl helfen sollen.

Beim Gasanbietervergleich, so Stiftung Warentest, gibt es pro Ort im Schnitt 65 seriöse Anbieter, aus denen man wählen kann.  Die Preisunterschiede sind allerdings groß. Die meisten Deutschen haben den Basistarif des örtlichen Grundversorgers gebucht. Damit liegt ihr Sparpotenzial bei einem Gasanbieter Vergleich, laut Stiftung Warentest, bei ca. 30 %.

Um effektiv zu sparen, empfiehlt die Stiftung Warentest auf folgende Punkte zu achten:

  • Abschlagszahlung pro Monat (kein Jahresbeitrag per Vorkasse)
  • Vertragslaufzeit (6 – 12 Monate ermöglichen mehr Flexibilität als lange Laufzeiten)
  • Kündigungsfrist (4 – 6 Wochen sind ein angemessener Zeitraum)
  • Preisstabilität (Eine Preisgarantie verhindert das Risiko plötzlich steigender Kosten)

Gasanbietervergleich – Die Stiftung Warentest empfiehlt den Vergleichsrechner

Um den passenden Gasanbieter zu finden, braucht ein Preisrechner in der Regel nur folgende oder weniger Angaben:

  • Eure Postleitzahl
  • Euren geschätzten Verbrauch in kWh
  • Gasangebote mit Boni
  • nur Ökogas oder auch anderes Gas
  • gewerbliche oder private Nutzung
  • Kündigungsfrist
  • Laufzeit des Vertrags
  • Was für eine Preisgarantie
  • Weiterempfehlungsquote

Um seinen Energieverbrauch zu reduzieren, kann man in seinem Alltag darauf achten, so wenig Gas wie möglich zu verbrauchen. Doch der Gasanbietervergleich, so Stiftung Warentest, und der darauffolgende Wechsel sind der einfachste Weg, um dauerhaft bares Geld zu sparen.

 

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Comments
  • Nils

    Hallo,

    da stimme ich voll und ganz zu. Ich kenne genug, die sich allerdings nicht trauen, den Anbieter zu wechseln, da Sie von dem oder von dem Bekannten gehört haben, dass es schon einmal zu Problemen mit dem neuen Anbieter gekommen ist. Dieses ist allerdings leichter als man denkt.

    Man sollte die o. g. Punkte anwenden und bekommt dann nur noch die Anbieter zu Gesicht, die auch wirklich interessant für einen sind. Ich würde vielleicht auch mal den Bonus abwählen, damit man weiß, wie hoch der Beitrag im Folgejahr ist. Zudem sollte man auch schauen, wann der Bonus ausgezahlt wird. Falls er nämlich erst nach einem Jahr ausgezahlt wird und man dann wechseln möchte, bekommt man eventuell seinen Bonus nicht.

    VG Nils

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